| International Multi-Professional Paediatric Palliative Care Course |
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Experten aus aller Welt treffen sich in Haltern am See Aus 30 Ländern aller Kontinente reisten am 02. April 2010 knapp 100 Mediziner, Pflegende, Psychologen, Sozialarbeiter und Koordinatoren nach Haltern am See. Thema war die palliativmedizinische Versorgung von an lebenslimitierenden Erkrankungen leidenden Kindern. Die Experten tauschten sich beim „International Multi-Professional Paediatric Palliative Care Course“ aus. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Vodafone-Stiftungsinstitut und Lehrstuhl für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln – Universität Witten/Herdecke. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen medizinisch-pflegerische und so genannte psychosoziale Inhalte wie z.B. der Umgang mit den Patienten und ihren Familien oder die Frage, wie die Mediziner und Pflegenden selbst mit ihrem Beruf umgehen. „Wir wollen uns untereinander stärker vernetzen und versuchen, den von Experten entwickelten europäischen Standard bekannt zu machen“, erklärt Wilma Henkel, Organisatorin der Tagung. Gerade zwischen den Ländern wie Großbritannien und Deutschland, in denen die Kinderpalliativmedizin weiter entwickelt sei, und anderen Ländern, in denen sich eine pädiatrische Palliativversorgung erst im Aufbau befindet, gelte es, einen engeren Austausch zu schaffen. „Dieser Austausch unter Experten ist für uns sehr wichtig“, unterstreicht Prof. Dr. Boris Zernikow, Chefarzt des Vodafone-Stiftungsinstituts, „denn nur so kann es uns gelingen, die Qualität der Versorgung flächendeckend zu verbessern.“ Aber nicht nur aus Europa kamen die Experten nach Haltern: Anmeldungen konnten die Organisatoren auch aus weit entfernten Ländern wie Costa Rica, Kanada, Indien, Ruanda oder Gambia entgegen nehmen. In Datteln etablierte sich rund um Zernikow in den vergangenen Jahren ein Kompetenzzentrum für Kinderschmerz und pädiatrische Palliativversorgung. Derzeit entsteht an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik die deutschlandweit erste Kinderpalliativstation. Dort werden seit 2003 neben der medizinischen und psychosozialen Versorgung der erkrankten Kinder und ihrer Familien auch Weiterbildungen rund um das Thema pädiatrische Palliativversorgung organisiert, um die Behandlung sterbenskranker Kinder zu fördern und die Versorgung im Sinne der Kinder und ihrer Familien zu verbessern. |



