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MedWiN e.V. und PNO informieren über Fördermittel
Die Modernisierung der technischen Infrastruktur steht bei vielen Krankenhäusern weit oben auf der Agenda. Doch oft müssen wichtige und nachhaltige Projekte zurückgestellt werden, weil nicht genügend Mittel zur Verfügung stehen. Außerdem haben Maßnahmen, die die Sicherung der Patientenversorgung direkt betreffen, immer Vorrang. Dabei können auch Krankenhäuser öffentliche Fördermittel nutzen, um einen drohenden Investitionsstau aufzulösen. Das war das Ergebnis des ersten Fördermittelworkshops, den MedWiN am 18. Januar 2011 bei der Erlen GmbH in Recklinghausen ausgerichtet hat.
Schon im letzten Jahr hatten die technischen Leiter der Krankenhäuser im MedWiN-Netzwerk darüber diskutiert, wo der Sanierungsschuh am stärksten drückt. Anhand der daraus hervorgegangenen Aufstellung konnte die Düsseldorfer Unternehmensberatung PNO Consultants GmbH dann eine Reihe von Fördermöglichkeiten für Projekte in Bereichen wie Energieeffizienz, Gebäudetechnik oder Umweltschutz vorstellen. Auf Interesse stießen insbesondere die im Workshop vorgestellten Förderbeispiele, für die andere Kliniken bereits Zuschüsse erhalten hatten. Hier wurde deutlich, dass technische Ideen und Projekte aus den Reihen der MedWiN-Krankenhäuser durchaus Förderchancen haben. Trotzdem schätzten die Workshopteilnehmer die Fördermöglichkeiten für ihre Häuser realistisch ein. Das Einwerben von Fördermitteln bleibt eine komplexe Aufgabe, die nicht einfach ins Tagesgeschäft integriert werden kann. In Sachen Fördermittel sollen deshalb in Zukunft die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit im Netzwerk verstärkt genutzt werden. |




